Alarmanlagen im Überblick - Schütze Dein Haus vor Einbruch! Alarmanlagen sind heute so günstig zu haben, dass sich jeder Haushalt eine leisten kann – und auch sollte. Sie bieten den sichersten Schutz vor Einbruch und Diebstahl und sind nicht nur in Villen sinnvoll, denn Kriminelle sind nicht wählerisch. Alarmanlagen beruhen generell auf einer simplen Funktionsweise, dass sie einen bestimmten Bereich auf seinen Normalzustand hin überwachen. Wenn sich dieser Zustand verändert, meldet die Anlage dies auf unterschiedliche Weisen.

Die für Privathäuser gebräuchlichsten Alarmanlagen sind die Einbruchmeldeanlagen. Unter diese fallen die meisten automatischen Melder. Dazu gehören Lichtschranken, Körperschallmelder, Bewegungsmelder und aktive Glasbruchmelder. Aber auch Magnet- und Schließblechkontakte, zum Beispiel an Türen, können dazu gezählt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Art des Alarms. Der stille Alarm wird vor allem bei Banken benutzt, kann aber auch bei abgelegenen Häusern Sinn machen, damit Sicherheitsdienst und Polizei mehr Zeit bekommen, den Einbrecher festzunehmen. Beim akustischen Alarm ertönt ein mehr oder weniger lautes Geräusch, das die Bewohner warnen und den Einbrecher in die Flucht schlagen soll. Oftmals führt diese Art der Alarmanlage auch dazu, dass die Verluste sehr gering ausfallen, da dem Einbrecher sehr wenig Zeit bleibt. In Kombination dazu bietet sich der optische Alarm an, der die Warnung durch blinkendes oder blitzendes Licht nochmal verstärkt.

Die Übermittlung des Alarms an die Sicherheitskräfte lässt sich entweder drahtlos über Funk, oder aber über eine Drahtverbindung bewerkstelligen. Die Übermittlung per Funk wird immer beliebter. Sie hat den Vorteil, dass die Anlage fast überall leicht zu installieren ist, man kann sie beliebig erweitern und theoretisch auch eigenständig anbringen. Und das alles ohne störende Kabel. Der Nachteil ist, dass die Manipulation durch professionelle Einbrecher je nach Modell relativ einfach möglich ist. Auf Selbsteinbau solltest Du generell verzichten, da sonst leicht Fehlmontage oder Fehlalarme das Resultat sein können. Wenn Du Deine Alarmanlage von Experten einbauen lässt, kannst Du eine mehrwöchige Probephase verabreden und so sicherstellen, dass Du nur eine funktionierende Anlage bekommst. Die gilt übrigens auch für die aufwendigere und zuverlässigere Drahtverbindung. Sie eignet sich vor allem bei einem Neubau.
Ein weiteres Stück Extrasicherheit bietet Dir die Videoüberwachung. Sie sollte nur in Kombination mit einer Alarmanlage angebracht werden und kann diese nicht ersetzen. Kameras am Haus schrecken viele Einbrecher ab und helfen durch ihr gespeichertes Bildmaterial nicht selten bei der Aufklärung.

Fazit
Eine Alarmanlage lässt sich heute leicht einbauen und ist auch recht günstig zu kaufen. Auch bei einfachen Häusern macht der Einbau einer Alarmanlage auf jeden Fall Sinn. Nur so bekommst Du umfassenden Schutz vor Einbrüchen und sicherst Dein Haus entsprechend. Bei der Installation solltest Du Dich an Experten wenden.

Bildquellenachweis: © Dieter Schütz / PIXELIO