Espresso - Geschmackserlebnis in eigenen vier WändenCremiger Espresso – am liebsten so, wie man ihn bei seinem Italiener um die Ecke bekommt. Immer mehr Menschen möchten sich dieses Geschmackserlebnis in die eigenen vier Wände holen. Zu diesem Zweck gibt es eine ganze Reihe an Espressomaschinen im Handel. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, Espresso herzustellen und nicht jede Espressomaschine arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Welche Art der eingesetzten Technik für Dich die Richtige ist, entscheiden Dein persönlicher Geschmack und Dein Geldbeutel.

Die Siebträgermaschine
Diese Espressomaschine wird auch Halbautomat genannt und kommt ohne integriertes Mahlwerk aus. Daher müssen die Bohnen separat gemahlen werden. Das Kaffeepulver wird in ein Metallsieb gefüllt und mit einem Temper angedrückt. Dann wird das Sieb in die Vorrichtung gedreht und ist bereit für den Brühprozess. Einige haben eine Milchaufschäumdüse, mit der Cappuccino hergestellt werden kann. Siebträgermaschinen sind günstiger im Preis als Vollautomaten. Beim Kauf muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Maschine über 15 Bar Pumpdruck verfügt. Viele Halbautomaten arbeiten mit weniger Druck und produzieren wässrigen Espresso ohne Crema.

Der Vollautomat
Hier passiert alles ganz von selbst. Auf Knopfdruck werden portioniert Bohnen gemahlen, anschließend in das Sieb geleitet und angedrückt. Danach wird heißes Wasser durch die Brühkammer gepresst und der Espresso ist fertig. Zum Aufschäumen von Milch steht eine spezielle Düse zur Verfügung. Vollautomaten müssen öfters speziell gereinigt werden und die Anschaffung kann sehr kostspielig sein. Wer das Geld ausgeben möchte, sollte vorher probeweise einen Espresso im Laden trinken. Viele Händler haben kleine Kaffee-Ecken, wo man Espresso aus verschiedenen Automaten vorher kosten kann.

Die Handhebelmaschine
Der Klassiker und nach wie vor die Königin unter den Espressomachern, deren Erfindung den heutigen Espresso überhaupt erst ermöglicht hat. Allerdings ist die Handhebelmaschine in der Bedienung sehr umständlich, denn selbst der Wasserdruck muss mit eigener Muskelkraft erzeugt werden. Einige Maschinen haben zur Erleichterung eine Feder verbaut, die das Brühwasser konstant durch den Kaffee drückt. Handhebelmaschinen können schnell mehrere tausend Euro kosten, produzieren dafür aber einen hervorragenden Espresso. Sie kommen durch ihre Bauweise fast ohne Verschleißteile aus und sind kaum kaputt zu kriegen.

Kapsel- & Padmaschinen
In den letzten Jahren wurden vermehrt Maschinen entwickelt, die mit fertig gefüllten Pads oder Kapseln arbeiten. Technisch funktionieren sie ähnlich wie Siebträgermaschinen, mit dem Unterschied, dass das Kaffeepulver fertig portioniert nur noch in das Brühsieb gegeben werden muss. Für die speziellen Wünsche der Kunden steht eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Geschmacksrichtungen im Handel bereit. Preislich bewegen sie sich fast alle im unteren Preissegment, sind aber durch die hohen Preise von Pads und Kapseln teuer im Unterhalt.

Fazit:
Wer sich eine Espressomaschine zulegen möchte, steht vor einem großen Angebot verschiedener Maschinen. Die Qualität des Espresso hängt zum einen von der eingesetzten Technik ab, zum anderen ist die hochwertige Verarbeitung ausschlaggebend. Bei der Suche nach der richtigen Espressomaschine solltest Du Dich vorher ausführlich beraten lassen.

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