Kinderzimmern für Jungen und Mädchen - Einrichtung und AccessoiresDas Kinderzimmer ist zweifellos der Mittelpunkt eines jeden Heranwachsenden. Gerade deshalb ist es wichtig, bei der Einrichtung und Ausstattung auf besondere geschlechtsspezifische Merkmale zu achten, die den Ansprüchen des Kindes gerecht werden. Schließlich hat auch ein Junge im Kleinkindalter keine Lust, zwischen rosa Plüschtieren, Puppenhäusern und Prinzessin Lillifee-Postern aufzuwachsen. Mädchen wiederum werden zunächst wenig mit Superman-Figuren, Spielzeuggabelstaplern und Plüsch-Pokémons anfangen können. Allgemeine Hinweise zur Einrichtung von Kinderzimmern gaben wir bereits. Aber worauf muss man eigentlich achten, damit sich die Kinder in ihrem kleinen Reich wirklich wohlfühlen? Wir geben einige Tipps:

Zimmer für Jungen
Auf jedes Kind kommt die Schulzeit unaufhörlich zu – so muss auch die Möblierung dem bereits früh Rechnung tragen. Schreibtisch und Bücherregal sind dabei unverzichtbare Elemente. Im Handel gibt es inzwischen eine riesige Auswahl an Kinderschreibtischen, die über die Jahre hinweg „mitwachsen“, also höhenverstellbar sind. Auch die Sitzhöhe des Stuhls muss stets neu überprüft werden, damit das Kind gerade und mit beiden Füßen den Boden berührend seinen Lern- und Bastelarbeiten nachgehen kann. Den Ausgleich zum Arbeitsbereich bietet eine Entspannungszone, die mit bunten Sitzkissen, Spielzeugsammlungen und – gerade für die kleineren Jungs – mit Mini-Zelten oder Holzschaukeln ausgestattet werden kann. Der Kleiderschrank sollte herausnehmbare Container besitzen, um viel Platz zu sparen und dem Kind ausreichend Fläche zum Spielen zu belassen. Ebenfalls platzsparend und seit je her beliebt ist das Hochbett, das jedoch erst für Kinder ab 6 Jahren in Frage kommen sollte. Der Bereich unterhalb des Bettes kann im Laufe der Zeit zum „Büro“ mit Schreibtisch, Computer und Bücherregal umfunktioniert werden.

Bei den Tapeten darf es jedoch schon deutlich verspielter sein. Mit Tapeten im XL-Format bzw. Panoramatapeten wird das Zimmer je nach Wunschmotiv des Kindes besonders lebendig gestaltet. Dazu eignen sich besonders Vliestapeten, die von den Eltern später mühelos entfernt und durch neue ersetzt werden können. Das ist deshalb vorteilhaft, weil sich der Geschmack des Kindes im Laufe der Zeit mehrmals ändert. Bei der Farbe sollte auf eine warme und gemütliche Atmosphäre geachtet werden: Blau scheidet vor allem bei nach Norden ausgerichteten Zimmern aus. Rot sollte sparsam eingesetzt werden, Grün gilt als besonders flexibel, da leicht mit anderen Farben kombinierbar. Mit dezenten Farbtönen, beispielsweise Orange oder Gelb, kann man jedoch sicherlich nichts falsch machen. Als weiteres optisches Highlight bieten sich Bordüren mit Auto- oder Tiermotiven an. Gerade für fahrzeugbegeisterte Jungen sind Straßenteppiche ein großer Spaß. Zumeist sind diese Kinderteppiche aus strapazierfähigem Flor und sehr leicht zu reinigen.

Zimmer für Mädchen
Hier gilt zunächst das gleiche wie bei den Jungen – vom Arbeitsbereich bis zum Sitzkissen. Die farbliche Gestaltung der Wände sollte bei den Mädchen eher Richtung Rot bzw. Rosa tendieren, zumal gerade Rosa bis heute als absolute Trendfarbe betrachtet wird. Besonders jüngere Mädchen lieben die Farben Rosa und Pink in Verbindung mit Weiß. Ein Schminktisch mit Spiegel ist unverzichtbar für jede Nachwuchs-Prinzessin, die sich gerne in fremde Märchenwelten hineinträumt und diese hinsichtlich der Einrichtung ihres Zimmers allgegenwärtig haben will. Außerdem vermögen Edelsteine, Blumengirlanden oder Lichterketten, das Einrichtungsensemble zu verschönern. Passend dazu ist ein Himmelbett, zu dem ein Moskitonetz verwendet werden kann. Dekorative Stoffe und Accessoires – stets im Sinne der Vorstellungen des Kindes – bieten eine wunderbare Ergänzung. Darüber hinaus darf es je nach Größe der Räumlichkeit glitzern, funkeln und leuchten, wobei auch hier auf die speziellen Wünsche des Mädchens Rücksicht genommen werden sollte.

Fazit
Ob Junge oder Mädchen – viele Einrichtungsgegenstände und Accessoires kommen bei beiden Geschlechtern gleichermaßen gut an und sind jeweils von großem Nutzen. So verknüpfen Hochbetten spielerische Abenteuerlust mit origineller Schlafmöglichkeit, Schreibtisch und Regal finden darunter ihren Platz und ermöglichen große Spielkapazitäten im Rest des Zimmers. Hier kann von Straßenteppich und Holzschaukel für den Jungen bis zur Märchenlandschaft für das Mädchen der Phantasie freien Lauf gelassen werden.