Raumteiler selbst bauen - Paravent, Sichtschutz, Raumteiler, Schiebetüren - Tipps & AnleitungSie sind praktisch, wenn der Mitbewohner seine Ruhe haben will. Sie sind optisch reizvoll, wenn ein Raum wegen seiner allzu großen Ausdehnung verloren wirkt. Und sie sorgen ganz einfach für jede Menge Behaglichkeit: Raumteiler. Mit ihnen werden in der eigenen Wohnung Rückzugsgebiete und intimere Bereiche geschaffen, aber auch eine speziellere Atmosphäre und größere Gemütlichkeit.
Ob es der selbst gebaute Paravent oder ein selbst genähter Stoffvorhang ist – der eigenen Phantasie sind bei der Einrichtung keine Grenzen gesetzt. Wir machen dennoch einige Vorschläge für Wohnraumgestaltung mit einem Raumteiler, die jeder ganz einfach in die Realität umsetzen kann:

Paravents als bewegliche Raumteiler bauen
Ein Paravent wird auch als Schwarze Wand bezeichnet und gilt als Favorit unter den mobilen Raumteilerkonzepten. Um einen Paravent selbst zu bauen, werden zunächst Latten aus dem Baumarkt benötigt. Am besten lässt man sich diese gleich auf die individuellen Maße zuschneiden. Alternativ kann man selbst zur Stichsäge greifen. Für einen sauberen und exakten Schnitt sollte die Säge an einer Leiste angelegt werden. Abhängig von der Größe des Paravents sind wahlweise drei oder fünf Rahmen am besten geeignet. Mit den entsprechenden Scharnieren werden die Rahmen aneinander gebaut, die Scharniere selbst werden mit Nägeln an den Latten befestigt. Abschließend wird ein beliebiger Stoff über die Rahmen bespannt und auf diesem mit Nägeln befestigt.
Eine gleichfalls ansehnliche Alternative sind Stegdoppelplatten, die ebenfalls nach vorgegebenen Maßen zugeschnitten werden. Sind die Platten zunächst präzise ausgerichtet worden, können sie miteinander verbunden werden. Mit Renovierbändern werden die Platten zunächst beklebt. Anschließend werden diese Bänder mit Metallkleber sorgfältig bestrichen. Danach können die Platten an diesen Klebeflächen zusammengefügt werden. Wer es besonders dekorativ mag, hat vielfältige Möglichkeiten, den Platten mit Farbtupfern zusätzlichen Glanz zu verleihen. Somit wird ein Paravent zum ansehlichen Wohnaccesoire.

Schiebetüren nach Maß einbauen
Weniger kunstvoll, eher robust und effizient sind dagegen Schiebetüren. Vorteil: Sie lassen sich maßgeschneidert anfertigen. Nachteil: Sie sind selten preiswert. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Die Raumteiler-Schiebetür kann entweder als Bodensystem mittels höhenverstellbarer Rollen und aufgeklebter Aluminium-Schienen oder aber als Hängesystem an Wand oder Decke installiert werden. Dann entscheidet man, wie viele Türflügel eingesetzt werden sollen – in der Regel sind es zwei oder drei. Abschließend wird das Material der Türfüllung festgelegt. Hier können Dekor, Glas oder Holzfunier für alle Flügel einheitlich oder in beliebiger Anordnung ausgewählt werden.

Vorhänge nach Wahl einsetzen
Eine ganz simple Möglichkeit für einen Raumteiler ist dagegen der Vorhang. An der Decke wird zunächst eine Schiene befestigt, an welcher anschließend beliebiger Stoff befestigt werden kann. Allerdings sollte man vorher prüfen, ob an jener Stelle in der Decke womöglich Kabel entlang verlaufen. Die Wahl des Stoffs obliegt dem eigenen Geschmack, egal ob man sich für Baumwolle, ein leichtes bzw. besonders reißfestes Segeltuch oder einen sogenannten Allround-Stoff entscheidet. Auf jeden Fall setzt ein Vorhang ganz individuelle Farbakzente, die dem Raum ein besonderes Ambiente verleihen können.

Pflanzen und Mobiliar aufstellen
Wem Paravents als modisches Accessoire nicht zusagen, Schiebetüren zu rabiat und Vorhänge zu beklemmend sind, kann auch zu anderen gestalterischen Mitteln bei der Einrichtung und Wohnraumgestaltung greifen. Hierzu gehört die „grüne“ Raumgestaltung. Mehrere nebeneinander aufgestellte Kübel mit hochwachsenden Pflanzen lassen die Raumteilung „natürlich“, aber vor allem offen und lebendig erscheinen. Echte Pflanzen verschaffen darüber hinaus dem Raum ein angenehmes Klima, sind jedoch dafür äußerst pflegebedürftig und abhängig vom richtigen Standort. Spezielle Bambusarten wie der Bambusa multiplex eignen sich auch für halbschattige Plätze und haben den Vorteil eines dichten Wuchses. Weniger aufwändig sind vor allem Gewächse mit Hydrokultur. Künstliche Pflanzen sind zwar hinsichtlich der Pflege äußerst anspruchslos, können jedoch häufig aufgrund mangelhafter Verarbeitung nicht überzeugen. Dennoch gibt es viele professionelle Anbieter von dekorativen Textilrosen, künstlichen Kakteen und UV-aktiven Yuccapalmen – hier bleiben keine Wünsche offen.

Möbel dienen ebenfalls häufig als Raumteiler. Allerdings muss man vorher darauf achten, dass auch die Rückseite des Regals, Sideboards oder Sitzmöbels ansehnlich ist. In diesem Fall hilft eine dezente Lackierung oder ein zugeschnittener Stoffbezug.

Fazit
Raumteiler sind ein wichtiger Element in der Wohnraumgestaltung. Sie wollen nicht nur ein praktischer Teil der Einrichtung sein und einem Raum zu mehr Übersichtlichkeit verhelfen – vor allem der optische Aspekt ist entscheidend. Wer innerhalb der Wohnung mehr Privatsphäre sucht und hierfür beispielsweise das Wohnzimmer in zwei separate Bereiche gliedern will, findet mit einer Raumteiler-Schiebetür als auch einem Vorhang die richtigen Elemente. Letzteren wird man dank der individuellen Material- wie Farbenwahl wohl eher als ein besonders individuelles wie dekoratives Wohnaccessoire befürworten. Wer es lieber kleiner und mobiler wünscht, hat mit dem Paravent, einer gut aufgestellten Raumbegrünung sowie dem Einsatz unterschiedlicher Mobiliarstücke eine besonders edle wie kreative Lösung bei der Raumaustattung und Dekoration gefunden.

Bildquellenachweis: © Joujou / PIXELIO

Sie sind praktisch, wenn der Mitbewohner seine Ruhe haben will. Sie sind optisch reizvoll, wenn ein Raum wegen seiner allzu großen Ausdehnung verloren wirkt. Und sie sorgen ganz einfach für jede Menge Behaglichkeit: Raumteiler. Mit ihnen werden in der eigenen Wohnung Rückzugsgebiete und intimere Bereiche geschaffen, aber auch eine speziellere Atmosphäre und größere Gemütlichkeit.

Ob es der selbst gebaute Paravent oder ein selbst genähter Stoffvorhang ist – der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir machen dennoch einige Vorschläge, die jeder ganz einfach in die Realität umsetzen kann:

Ein Paravent wird auch als Schwarze Wand bezeichnet und gilt als Favorit unter den mobilen Raumteilerkonzepten. Um einen Paravent selbst zu bauen, werden zunächst Latten aus dem Baumarkt benötigt. Am besten lässt man sich diese gleich auf die individuellen Maße zuschneiden. Alternativ kann man selbst zur Stichsäge greifen. Für einen sauberen und exakten Schnitt sollte die Säge an einer Leiste angelegt werden. Abhängig von der Größe des Paravents sind wahlweise drei oder fünf Rahmen am besten geeignet. Mit den entsprechenden Scharnieren werden die Rahmen aneinander gebaut, die Scharniere selbst werden mit Nägeln an den Latten befestigt. Abschließend wird ein beliebiger Stoff über die Rahmen bespannt und auf diesem mit Nägeln befestigt.

Eine gleichfalls ansehnliche Alternative sind Stegdoppelplatten, die ebenfalls nach vorgegebenen Maßen zugeschnitten werden. Sind die Platten zunächst präzise ausgerichtet worden, können sie miteinander verbunden werden. Mit Renovierbändern werden die Platten zunächst beklebt. Anschließend werden diese Bänder mit Metallkleber sorgfältig bestrichen. Danach können die Platten an diesen Klebeflächen zusammengefügt werden. Wer es besonders dekorativ mag, hat vielfältige Möglichkeiten, den Platten mit Farbtupfern zusätzlichen Glanz zu verleihen.

Weniger kunstvoll, eher robust und effizient sind dagegen Schiebetüren. Vorteil: Sie lassen sich maßgeschneidert anfertigen. Nachteil: Sie sind selten preiswert. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Die Raumteiler-Schiebetür kann entweder als Bodensystem mittels höhenverstellbarer Rollen und aufgeklebter Aluminium-Schienen oder aber als Hängesystem an Wand oder Decke installiert werden. Dann entscheidet man, wie viele Türflügel eingesetzt werden sollen – in der Regel sind es zwei oder drei. Abschließend wird das Material der Türfüllung festgelegt. Hier können Dekor, Glas oder Holzfunier für alle Flügel einheitlich oder in beliebiger Anordnung ausgewählt werden.

Eine ganz simple Möglichkeit für einen Raumteiler ist dagegen der Vorhang. An der Decke wird zunächst eine Schiene befestigt, an welcher anschließend beliebiger Stoff befestigt werden kann. Allerdings sollte man vorher prüfen, ob an jener Stelle in der Decke womöglich Kabel entlang verlaufen. Die Wahl des Stoffs obliegt dem eigenen Geschmack, egal ob man sich für Baumwolle, ein leichtes bzw. besonders reißfestes Segeltuch oder einen sogenannten Allround-Stoff entscheidet. Auf jeden Fall ermöglicht ein Vorhang ganz individuelle Farbakzentuierungen, die dem Raum ein besonderes Ambiente verleihen können.

Wem Paravents als modisches Accessoire nicht zusagen, Schiebetüren zu rabiat und Vorhänge zu beklemmend sind, kann auch zu anderen gestalterischen Mitteln greifen. Hierzu gehört die „grüne“ Raumgestaltung. Mehrere nebeneinander aufgestellte Kübel mit hochwachsenden Pflanzen lassen die Raumteilung „natürlich“, aber vor allem offen und lebendig erscheinen. Echte Pflanzen verschaffen darüber hinaus dem Raum ein angenehmes Klima, sind jedoch dafür äußerst pflegebedürftig und abhängig vom richtigen Standort. Spezielle Bambusarten wie der Bambusa multiplex eignen sich auch für halbschattige Plätze und haben den Vorteil eines dichten Wuchses. Weniger aufwändig sind vor allem Gewächse mit Hydrokultur. Künstliche Pflanzen sind zwar hinsichtlich der Pflege äußerst anspruchslos, können jedoch häufig aufgrund mangelhafter Verarbeitung nicht überzeugen. Dennoch gibt es viele professionelle Anbieter von dekorativen Textilrosen, künstlichen Kakteen und UV-aktiven Yuccapalmen – hier bleiben keine Wünsche offen.

Auch Möbel dienen häufig als Raumteiler. Allerdings muss man vorher darauf achten, dass auch die Rückseite des Regals, Sideboards oder Sitzmöbels ansehnlich ist. In diesem Fall hilft eine dezente Lackierung oder ein zugeschnittener Stoffbezug.

Fazit: Raumteiler wollen nicht nur praktisch sein und einem Raum zu mehr Übersichtlichkeit verhelfen – vor allem der optische Aspekt ist entscheidend. Nur wer innerhalb der Wohnung mehr Privatsphäre sucht und hierfür beispielsweise das Wohnzimmer in zwei separate Bereiche gliedern will, findet mit einer Raumteiler-Schiebetür als auch einem Vorhang die richtigen Elemente. Letzteren wird man dank der individuellen Material- wie Farbenwahl wohl eher als eine besonders individuelle wie dekorative Ergänzung für den Raum befürworten. Wer es lieber kleiner und mobiler wünscht, hat mit dem Paravent, einer gut aufgestellten Raumbegrünung sowie dem Einsatz unterschiedlicher Mobiliarstücke eine besonders edle wie kreative Lösung gefunden.

Sie sind praktisch, wenn der Mitbewohner seine Ruhe haben will. Sie sind optisch reizvoll, wenn ein Raum wegen seiner allzu großen Ausdehnung verloren wirkt. Und sie sorgen ganz einfach für jede Menge Behaglichkeit: Raumteiler. Mit ihnen werden in der eigenen Wohnung Rückzugsgebiete und intimere Bereiche geschaffen, aber auch eine speziellere Atmosphäre und größere Gemütlichkeit.
Ob es der selbst gebaute Paravent oder ein selbst genähter Stoffvorhang ist – der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir machen dennoch einige Vorschläge, die jeder ganz einfach in die Realität umsetzen kann:

Ein Paravent wird auch als Schwarze Wand bezeichnet und gilt als Favorit unter den mobilen Raumteilerkonzepten. Um einen Paravent selbst zu bauen, werden zunächst Latten aus dem Baumarkt benötigt. Am besten lässt man sich diese gleich auf die individuellen Maße zuschneiden. Alternativ kann man selbst zur Stichsäge greifen. Für einen sauberen und exakten Schnitt sollte die Säge an einer Leiste angelegt werden. Abhängig von der Größe des Paravents sind wahlweise drei oder fünf Rahmen am besten geeignet. Mit den entsprechenden Scharnieren werden die Rahmen aneinander gebaut, die Scharniere selbst werden mit Nägeln an den Latten befestigt. Abschließend wird ein beliebiger Stoff über die Rahmen bespannt und auf diesem mit Nägeln befestigt.
Eine gleichfalls ansehnliche Alternative sind Stegdoppelplatten, die ebenfalls nach vorgegebenen Maßen zugeschnitten werden. Sind die Platten zunächst präzise ausgerichtet worden, können sie miteinander verbunden werden. Mit Renovierbändern werden die Platten zunächst beklebt. Anschließend werden diese Bänder mit Metallkleber sorgfältig bestrichen. Danach können die Platten an diesen Klebeflächen zusammengefügt werden. Wer es besonders dekorativ mag, hat vielfältige Möglichkeiten, den Platten mit Farbtupfern zusätzlichen Glanz zu verleihen.

Weniger kunstvoll, eher robust und effizient sind dagegen Schiebetüren. Vorteil: Sie lassen sich maßgeschneidert anfertigen. Nachteil: Sie sind selten preiswert. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Die Raumteiler-Schiebetür kann entweder als Bodensystem mittels höhenverstellbarer Rollen und aufgeklebter Aluminium-Schienen oder aber als Hängesystem an Wand oder Decke installiert werden. Dann entscheidet man, wie viele Türflügel eingesetzt werden sollen – in der Regel sind es zwei oder drei. Abschließend wird das Material der Türfüllung festgelegt. Hier können Dekor, Glas oder Holzfunier für alle Flügel einheitlich oder in beliebiger Anordnung ausgewählt werden.

Eine ganz simple Möglichkeit für einen Raumteiler ist dagegen der Vorhang. An der Decke wird zunächst eine Schiene befestigt, an welcher anschließend beliebiger Stoff befestigt werden kann. Allerdings sollte man vorher prüfen, ob an jener Stelle in der Decke womöglich Kabel entlang verlaufen. Die Wahl des Stoffs obliegt dem eigenen Geschmack, egal ob man sich für Baumwolle, ein leichtes bzw. besonders reißfestes Segeltuch oder einen sogenannten Allround-Stoff entscheidet. Auf jeden Fall ermöglicht ein Vorhang ganz individuelle Farbakzentuierungen, die dem Raum ein besonderes Ambiente verleihen können.

Wem Paravents als modisches Accessoire nicht zusagen, Schiebetüren zu rabiat und Vorhänge zu beklemmend sind, kann auch zu anderen gestalterischen Mitteln greifen. Hierzu gehört die „grüne“ Raumgestaltung. Mehrere nebeneinander aufgestellte Kübel mit hochwachsenden Pflanzen lassen die Raumteilung „natürlich“, aber vor allem offen und lebendig erscheinen. Echte Pflanzen verschaffen darüber hinaus dem Raum ein angenehmes Klima, sind jedoch dafür äußerst pflegebedürftig und abhängig vom richtigen Standort. Spezielle Bambusarten wie der Bambusa multiplex eignen sich auch für halbschattige Plätze und haben den Vorteil eines dichten Wuchses. Weniger aufwändig sind vor allem Gewächse mit Hydrokultur. Künstliche Pflanzen sind zwar hinsichtlich der Pflege äußerst anspruchslos, können jedoch häufig aufgrund mangelhafter Verarbeitung nicht überzeugen. Dennoch gibt es viele professionelle Anbieter von dekorativen Textilrosen, künstlichen Kakteen und UV-aktiven Yuccapalmen – hier bleiben keine Wünsche offen.

Auch Möbel dienen häufig als Raumteiler. Allerdings muss man vorher darauf achten, dass auch die Rückseite des Regals, Sideboards oder Sitzmöbels ansehnlich ist. In diesem Fall hilft eine dezente Lackierung oder ein zugeschnittener Stoffbezug.

Fazit: Raumteiler wollen nicht nur praktisch sein und einem Raum zu mehr Übersichtlichkeit verhelfen – vor allem der optische Aspekt ist entscheidend. Nur wer innerhalb der Wohnung mehr Privatsphäre sucht und hierfür beispielsweise das Wohnzimmer in zwei separate Bereiche gliedern will, findet mit einer Raumteiler-Schiebetür als auch einem Vorhang die richtigen Elemente. Letzteren wird man dank der individuellen Material- wie Farbenwahl wohl eher als eine besonders individuelle wie dekorative Ergänzung für den Raum befürworten. Wer es lieber kleiner und mobiler wünscht, hat mit dem Paravent, einer gut aufgestellten Raumbegrünung sowie dem Einsatz unterschiedlicher Mobiliarstücke eine besonders edle wie kreative Lösung gefunden.