Bauschutt entsorgen - Ratgeber & Tipps - Entsorgung von Bauschutt einfach und kostengünstigWenn an Deinem Haus größere Renovierungen anstehen oder Du ein Haus ganz abreißen möchtest, stellt sich schnell die Frage nach der Entsorgung des Bauschutts. Dieser kann natürlich nicht einfach in den Mülleimer entsorgt werden. Für die Entsorgung benötigst Du auf jeden Fall externe Hilfe.

Einen Container bestellen
Um den Bauschutt zu sammeln und wegzuschaffen benötigst Du einen oder mehrere Container – auch Mulden genannt. Die Größe und Anzahl hängen von der Menge des Bauschutts ab. Man unterschiedet dabei zwischen Mischcontainern, in denen verschiedene Materialien gesammelt werden können und Containern für einen bestimmten Abfall. Container bekommst Du bei Wirtschaftsbetrieben oder speziellen Entsorgungsunternehmen. Die Preisspanne ist hier jedoch sehr groß, der Preis hängt auch zu einem guten Teil von der Konkurrenzlage in einer Region ab. Es lohnt sich also, zum Hörer zu greifen und Preise zu vergleichen. Manche Unternehmen bieten den Transport der Container ab einer bestimmten Größe auch kostenlos an. Die kleinsten Container fangen schon bei einem m³ an und die größten Modelle fassen über 30m³ Bauschutt.

Die Entsorgung
Die Entsorgung findet auf einer Deponie oder einem Wertstoffhof in Deiner Nähe statt. Den Transport dorthin kannst Du entweder selber organisieren oder vom Unternehmen durchführen lassen. Das Prinzip funktioniert so, dass Du mit dem vollen Container auf eine Waage fährst. Das Gewicht wird gespeichert. Nun fährst Du zum Entladepunkt und lädst den Bauschutt ab. Auf dem Rückweg geht es wieder auf die Waage, wo das Gewicht erneut gemessen wird. Aus der Differenz ergibt sich der zu zahlende Betrag. Hast Du verschiedene Materialien geladen musst Du diese Prozedur für jeden einzelnen Stoff wiederholen. Wenn Du Dir bei der Klassifizierung nicht sicher bist, lass Dir von einem Mitarbeiter vor Ort helfen. Zum Bauschutt zählen Steine, Putz und Mörtel. Wenn andere Materialien wie Tapetenreste oder Fliesen darunter sind, ist es kein reiner Bauschutt mehr, sondern wird als Baustellenabfall behandelt.

Tipp: Wenn Du verschiedene Stoffe entsorgen willst, solltest Du Dir die Mühe machen und sie sauber trennen und unterschiedlichen Halden zuführen. Sonst zahlst Du oft für alles einen sehr hohen Preis, obwohl Teile davon für wenig Geld oder gar umsonst angenommen werden.

Fazit
Die Entsorgung von Bauschutt ist nicht besonders schwierig. Du benötigst einen Container und musst den Transport zur Deponie organisieren. Es macht auf jeden Fall Sinn, die verschiedenen Materialien zu trennen und Preise zu vergleichen, da hier die Unterschiede recht groß sind.

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